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Geschichte der Edelmetalle

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Die Geschichte der Edelmetalle reicht bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. und noch weiter zurück. 

Mit dem Mittelalter nahm die Bedeutung der Edelmetalle als Währungsmittel durch Kreuzzüge und den wachsenden Fernhandel zu. Ebenso über den Wasserweg gelangten Edelmetalle wie Gold und Silber in Form von Silbermünzen oder Goldbarren durch das neu entdeckte Amerika nach Europa. 

Diese Edelmetalle waren über weit mehr als 1.000 Jahre ein gängiges Zahlungsmittel bei Römern, Griechen und auch in fernöstlichen Kulturen.

Gold1897- 1914

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in London grundlegende Marktstrukturen für den Umgang mit Edelmetallen geschaffen, die auch heute im Kauf bzw. Verkauf mit Silber und Gold

wichtige Grundlagen bilden. 

Der London BullionMarket bestimmte bereits seit dem 17. Jahrhundert den Goldpreis, doch 1914 entstand der Prozess des Gold- Fixing – dessen Strukturen bis heute ähnlich sind und sich kaum verändert haben. Die Strukturen für das Silber- Fixing wurden bereits im Jahr 1897 gelegt.

1914 Einführung des Papiergeldes

Die Goldumlaufwährung löste die Goldkernwährung ab. 

Banknoten und Scheidemünzen mit einem geringeren Metallwert wurden ausgegeben und bei Währungsbehörden gegen das Edelmetall Gold eingetauscht.

Dieser Vorgang wurde mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 unterbunden, um die Finanzierung des Kriegs durch Geldschöpfung (Geld drucken) zu ermöglichen.

Mit einer Goldwährung kann es keinen Krieg geben, da der Krieg innerhalb einer Woche beendet wäre. Da beide Kriegsparteien keine Edelmetalle hätten, um die Soldaten zu bezahlen.

 1933 Goldverbot 

Um die drohende Deflation im Land zu beenden, lösten sich 1933 die USA vom Goldstandard und verboten den privaten Goldbesitz als Wertanlage für Krisenzeiten. 

Diese Maßnahmen nahmen sich unter anderem Kanada, Argentinien sowie große Teile anderer Länder der Welt zum Beispiel.

Goldstandard verschwindet

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor die Bedeutung von Gold für die internationalen Finanzkräfte an Bedeutung. 

Es war zunehmend schwierig, Edelmetalle wie Gold und Silber zu kaufen bzw. verkaufen zu können und damit als Wertanlage zu sichern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine vom US- Dollar bestimmte internationale Währungsordnung initialisiert.

Das Bretton-Woods-System basiert auf einem festen Wechselverhältnis zwischen US- Dollar und allen anderen Währungen. 

 

Das Tauschverhältnis bezog sich auf das Verhältnis von US-Dollar und einer Unze Gold, dieser Kurs betrug 35 US- Dollar.

Die Verpflichtung der US-Notenbank, US- Dollarreserven anderer Mitgliedsstaaten zum vereinbarten Kurs gegen Gold umzutauschen, endete 1971 mit der Entscheidung der US-Regierung, die Goldbindung des US- Dollars einseitig aufzulösen. Im Jahr 1973 wurden die festen Wechselkurse freigegeben. Danach stieg der freie Goldpreis auf 700 US Dollar.

Nach der Auflösung des Goldstandard

Große Teile der Goldvorräte der Notenbanken wurden mit der Zeit verkauft. Damit stand der Kurs der Edelmetalle Gold und Silber lange Zeit unter Druck. 

Doch seit dem Anfang der 2000er-Jahre erfährt der Kurs des Goldes einen großen Aufschwung, der 2009 einen seiner Höchststände um 1.200 Dollar erreichte. Damit wurde eine jahrelange Hausse beendet,  die unter anderem  in der Finanzkrise sowie des generell wachsendem Misstrauen des weltweiten Finanzsystems ihre Ursachen findet. 

Goldene Zukunft

Natürlich stellt sich die Frage, welchen Wert die Edelmetalle im Kauf bzw. Verkauf in den nächsten 10 bis 20 Jahren haben werden. 

Hier können nur Rückschlüsse aus der Vergangenheit gezogen werden: Gold und Silber wurden schon immer gekauft und als Wertanlage gesehen. 

•Daher scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Gold, Silber, Platin etc. in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung und vor allem an Wert verliert.

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